Wieder einmal traf man sich zum Fest in der Entengasse.

Die freundlichen Gesichter der unermüdlichen Helfer vom Standdienst spiegeln die Begeisterung wider, den Standbesuchern die heißgeliebten Waffeln in Variationen zu reichen und auch die sehr begehrten frisch gebrannten Mandeln anzubieten. So fand das Angebot unseres Vereins großen Anklang. Voraussetzung ist allemal der unermüdliche Einsatz aller Beteiligten. Dafür sei ihnen allen herzlicher Dank gesagt! Großer Dank gebührt auch unseren Gastgebern, der lieben Familie Bischof! 

Eröffnung der Frühjahrsausstellung bei strahlendem Sonnenschein

 

Wolfgang Ruß von der Schönaicher Musikschule machte mit seiner Jazzcombo den schwungvollen Anfang. Bürgermeister Schamburek sprach in seiner Begrüßung von den verschiedenen Arten des Schaffens auch vom Kunstschaffen auch von den fleißigen Schaffern des Schönaicher Kunstvereins! Vorstandsmitglied Dr. Karoline Danz begrüßte die Gäst im Namen des Vereins.

 

Die Einführungsrednerin Irene Ferchl freute sich über die zahlreichen Besucher der großen Einzelausstellung „Horst Peter Schlotter, Bilder, Objekte, Skulpturen“ im schönen Schönaicher Rathaus! Bei ihrem geistigen Rundgang durch die vielseitige Ausstellung begann Frau Ferchl bei dem großformatigen »Gefäßpaar«, bekannt von der Einladung und vom Plakat, als einem typischen Objekt, malt der Künstler doch gerne Gefäße aller Art. Nicht nur bei diesem Bild findet sich das für den Künstler typische „Schlotterblau“, bekannt als Ultramarin!

 

Nach der Einladung durch Sigrid Stopper vom Förderkreis Kunst zur kleinen Stärkung im Zwischengeschoss ergaben sich viele zwanglose Gespräche unter den Kunstfreunden. R.B.

Weihnachtsausfahrt 2017

 

Am 9.Dezember 2017 fand die inzwischen schon zur Tradition gewordene Weihnachtsausfahrt des Förderkreises Kunst Schönaich unter Leitung von Harald Graß nach Hohenlohe statt. Vor unserem ersten Etappenziel - dem Carmen-Würth-Forum in Künzelsau-Gaisbach - stärkten wir uns mit Gebäck und einem Kaffee! Das Gebäude mit einem edlen Konzertsaal für 650 Personen und einer Tagungshalle für ca. 2500 Besucher konnten wir leider nicht besichtigen, dafür führten uns Frau Dr. Elsen-Schwedler und Frau Angelmaier durch den das Forum umgebenden Skulpturenpark mit Werken von weltbekannten Künstlern wie Baselitz, Caro und Chilida;

 

Die Führerinnen erwarteten uns danach schon in der ca. 1 km entfernten Konzernzentrale des Global Players Würth mit integriertem Museum und erläuterten uns kompetent und eloquent die Ausstellung "HAP Grieshaber und der Holzschnitt" mit Werken aus der Sammlung Würth und Leihgaben, die einen Querschnitt durch das gesamte Schaffen des Künstlers zeigt mit den Schwerpunkten Osterritt (Schwäbische Alb), politisch inspirierte Arbeiten und Plakate des engagierten Friedens- und Umweltaktivisten der ersten Stunde und 40 Totentanzmotive, die einem das "memento mori" drastisch vor Augen führten.

 

In der Mittagspause besuchten wir einen der ältesten und schönsten Weihnachtsmärkte Hohenlohes im Bereich des Schlosses in Kirchberg/Jagst. Wer das Bedürfnis nach weiterer Kunst hatte, konnte in der ehemaligen barocken Stadtkirche, die nach einem Brand 1929 in dem für Kirchen seltenen Art-decor-Stil neu gestaltet worden war, eine bemerkenswerte "Ansbacher Wand" bewundern.

 

Die Fahrt nach Schwäbisch Hall führte uns zu der Ausstellung "Verborgene Schätze aus Wien" - Meisterwerke von Dürer, Botticelli, Rembrandt, Rubens, Amerling, Klimt, Hundertwasser u.a. Diese Kunstsammlung der Akademie der bildenden Künste Wien umfasst Meisterwerke aus sechs Jahrhunderten und ist derzeit zu Gast in der Kunsthalle Würth. Wir wurden von "unseren" Kunsthistorikerinnen durch die nach Themen geordnete Ausstellung geführt und an ausgesuchten Exponaten auf die Besonderheiten der jeweiligen Kunstepoche hingewiesen. Auf den weiteren umfangreichen Teil der Sammlung musste wegen der Fülle der Exponate verzichtet werden.

 

Dieser schöne und beeindruckende Tag fand seinen gemütlichen Ausklang bei gutem Essen und Wein in "Frieders Weinstube" in Obersulm-Sülzbach, die zum bekannten Weingut Heinrich gehört.

"Schon wieder Hohenlohe" hat sich gelohnt!

Ein herzliches Dankeschön dem Fahrtenleiter und der Mitorganisatorin Rose Barth!

Herbstausstellung 2017

In der  „Kontraste“ benannten Herbstausstellung im Rathaus sind von Klaus Kugler eine „Welt der Bilder“, von Olivier Kugler „Bilder der Welt“ und Keramische Bildhauerei von Linde Wallner versammelt. Der aus Südmähren stammende, heute in Simmozheim arbeitende Klaus Kugler war bereits 1984 in zwei Ausstellungen beim Förderkreis Kunst vertreten. Auch danach war der zur Neuen Gruppe Sindelfingen gehörende Künstler mehrmals in Schönaich zu sehen. In Erinnerung sind seitdem vor allem seine Arbeiten auf ausgedienten Halbleiterplatten. Kuglers 1970 in Stuttgart geborener Sohn Olivier ist Comiczeichner und Illustrator in London. Seine Zeichnungen nennt er „Illustrationen mit Text im Reportagestil“. Sie sind auch in namhaften Zeitungen veröffentlicht. Die in Herrenberg lebende Linde Wallner, Herausgeberin eines Handbuchs für Keramik und eine Zeit lang auch Vorsitzende des Böblinger Kunstvereins, zeigt zum ersten Mal ihre Arbeiten in Schönaich. Es sind keramische Objekte mit glasierten, teils auch unbehandelten Oberflächen, oft in leuchtender Farbigkeit.

 

Die künstlerischen Entwicklungslinien der drei Künstler und ihre unterschiedliche Ausdrucksweise zeichnete Dr. Julia Wallner, seit vier Jahren  Leiterin des Georg Kolbe Museums Berlin, kenntnisreich und einfühlsam nach. Als Maler, Zeichner und Grafiker beeindrucke Klaus Kugler durch seine Präzision und Beharrlichkeit, die in den ausgestellten Werken aus 30 Jahren zu erkennen ist. Im Gegensatz zu dessen „Phantastischem Realismus“ erfasse Olivier Kugler die reale Welt, so wie sie ist, nicht wertend, mit präzisem Strich. Beide haben das Bild des Menschen im Blick. Der Werkstoff für die Gefäße und bildhauerischen Arbeiten von Linde Wallner ist Ton, teils mit farbiger Glasur, teils ungebrannt – Terrakotta, damit weit in die Menschheitsgeschichte reichend und in tiefere Schichten gehend, wobei es immer ein Außen und Innen gäbe, sagt Juli Wallner von ihrer Mutter.

 

Den musikalischen Auftakt zu diesem Markstein in  der Geschichte des Förderkreises Kunst gab das  Frauenvokalensemble „Huachiri Sandals“ der Musikschule Schönaich unter Leitung von Susanne Komorowski mit fünf Volksweisen, mit denen auch die Rose besungen wurde. Großer Beifall für alles!                                    

                                                                                                                                       D. W.

Bundesverdienstkreuz für Rose Barth

 

Dass die Eröffnung der Herbstausstellung 2017 des Förderkreises Kunst am Sonntagmorgen zu etwas Besonderem werden würde, hatte sich in Schönaich schnell herumgesprochen. So konnte  Bürgermeister Tobias Heizmann im überfüllten Rathaus-Foyer zahlreiche Kunstfreunde und Gäste begrüßen. In über 40 Jahren sei der reine Zweckbau des Rathauses zu einer Kunstgalerie der Gemeinde geworden. Zu danken sei dies vor allem  Rose Barth, der Begründerin, langjährigen Ersten und heutigen Ehrenvorsitzenden des Förderkreises Kunst. Nach der Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg und dem Ehrenamtspreis der Gemeinde erhalte sie im heutigen Festakt eine der höchsten Auszeichnungen. Extra aus Stuttgart war dazu Staatssekretärin Petra Olschowski vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst gekommen, um ihr das auf Vorschlag von Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Ende des vorigen Jahres noch von Bundespräsident Joachim Gauck verliehene Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland  zu überreichen. In ihrer Laudatio erklärte die Staatssekretärin, die Liebe zur Kunst und ihre Freude, diese Begeisterung an andere weiterzugeben, sei für Rose Barth eine Herzensangelegenheit geworden. Sie habe sich zur Aufgabe gemacht, der Kunst in ihrer Heimatgemeinde ein breites Forum zu schaffen.

 

Von Anfang an galt das Augenmerk von Rose Barth auch der künstlerischen Förderung von Kindern und Jugendlichen. Mit einer „Malschule“ fing sie, selbst Kunstpädagogin, an. Im Jahr 1988 konnte sie sich ihren großen Wunsch erfüllen: die Gründung einer eigenständigen Kunst- und Werkschule. Über zwei Jahrzehnte blieb der Förderkreis Kunst Träger dieser über den Ort hinaus erfolgreichen Kinder- und Jugendförderung. Damit sei etwas Außergewöhnliches für die Gemeinde geschaffen worden, stellte Staatssekretärin Olschowski fest. Sie wies darauf hin, dass das Bundesverdienstkreuz von Theodor Heuss als Symbol für die Begeisterung von einer Sache gestiftet wurde. Diese habe mit Rose Barth ein Gesicht bekommen. „Wir brauchen Menschen wie Sie“, schloss die Staatssekretärin, die bis zu ihrer Ernennung Rektorin der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart war, wo ja viele der in Schönaich im Laufe der Jahre ausgestellten Künstler ihre Ausbildung erhalten hatten.

 

Ziel der Herbstausfahrt war in diesem Jahr Biberach an der Riss.

 

Über die landschaftlich reizvolle Schwäbische Alb an Urach vorbei ging es zur ehemaligen Freien Reichsstadt in Oberschwaben. Das Besondere an dieser Kunstfahrt war die Führung und Begleitung des Stuttgarter Malers Michael Lesehr, der in Biberach aufgewachsen war. Er war glücklich, den Schönaicher Kunstfreunden „seine Stadt“ zu zeigen. Und dies tat er mit gerne, ja, er sprühte vor Begeisterung!

Der Rundgang begann in der barockisierten Stadtpfarrkirche St. Martin mit kompetenten Ausführungen zu dieser seit alters ökumenisch genutzten Kirche. Danach führte Herr Lesehr - aufgelockert durch zahlreiche Anekdoten aus seiner Jugendzeit - durch die Stadt mit reicher Vergangenheit, in der sich viele sehenswerte historische Gebäude befinden. Stationen waren u.a. das alte und das neue Rathaus, der Marktplatz mit dem Marktbrunnen und dem von Peter Lenk gestalteten „Wieland-Esel“ mit Bezug zu Rechtshändeln im Allgemeinen und speziell zu einem Prozess, der einst in Biberach die Gemüter erregt hatte.

 

Von einem der ältesten Kleinbürgerhäuser Süddeutschlands von ca. 1313 in der Zeughausgasse 4 ging es weiter zum Holzmarkt am Kapellenplatz, zum Ochsenhäuser Hof, in dem sich früher das von Herrn Lesehr besuchte Wieland-Gymnasium befand, und letztendlich zum Weberberg und zum samstäglich reich beschickten Marktplatz. Zur Ruhe kamen die Kunstfreunde bei einem eigens für sie bestellten Orgelkonzert in der Stadtkirche.

 

Der Nachmittag stand im Zeichen der Museumsbesuche, zunächst des Wieland`schen Gartenhauses und danach des Städtischen Museums mit Werken von Anton Braith und Christian Mali sowie von Jakob Bräckle. Erstaunlicherweise besitzt das Museum auch bedeutende Werke von Ernst Ludwig Kirchner! Dazu kamen noch Besonderheiten wie einige interessante Goldschmiedearbeiten, darunter eine kostbare Arbeit des renommierten, im Barock lebenden Goldschmieds Dinglinger, der die besondere Wertschätzung von August dem Starken genoss und von dem eine Nachfahrin, ein Mitglied unseres Vereins, zu unserem Teilnehmerkreis gehörte. Voller Stolz machte Herr Lesehr noch auf ein Selbstbildnis seiner Mutter und eine Skulptur seines Vaters ("Judaskuss") aufmerksam.

Die Heimfahrt führte auf einer anderen schönen und interessanten Strecke wieder über die Schwäbische Alb an Zwiefalten und am Lichtenstein vorbei. Nach einem erlebnisreichen Tag saßen die Kunstfreunde noch gerne bei einem gemütlichen Abendessen in heimatlichen Gefilden zusammen.

 

Entengassenfest 2017

 

Bei strahlendem Sonnenschein und in guter Stimmung waren unsere Waffeln, auch die Melonen, und - ganz speziell - die frisch gebrannten Mandeln bei Jung und Alt sehr begehrt! Die Waffeleisen liefen auf Dauerbetrieb, insbesondere am Samstagabend, da kamen die Waffelbäckerinnen ganz schön ins Schwitzen! Am Sonntagnachmittag dann eine kleine Abkühlung durch das Gewitter, ganz angenehm, und der guten Laune tat das keinen Abbruch.

Unseren lieben Leuten vom Standdienst sei herzlich gedankt, besonders unserer Ellen für die gute Organisation! Auch die Männer trugen Ihren Teil zum Gelingen bei, denn der Auf- und Abbau des Hüttchens ist "nicht von Pappe" - und wieder einmal waren wir im wahrsten Sinn des Wortes "mitten drin"! R.B.

Kunstfahrt nach Haigerloch am 10. Juni 2017

Das barocke Kleinod im Eyachtal zeigte sich den Schönaicher Kunstfreunden bei schönstem
Wetter. Mit der Stadtführerin Frau Elisa Schroth ging es zunächst in die Unterstadtkirche St.
Nikolaus mit Beschreibung und historischer Einordnung dieses Gotteshauses. Wegen der
"Ergießung des durchfließenden Wassers" konnten die Kirchenbesucher nicht mehr richtig versorgt
werden, weshalb 1600 mit dem Neubau der Schlosskirche begonnen wurde.
Die nächste Station war die alte Ölmühle, in welcher das „Museum Karl Hurm“ mit 220 Exponaten
(Ölbilder, Zeichnungen, Materialbilder und Stelen) des Künstlers zu sehen sind, eine Stiftung des
weithin bekannten Künstlers aus Weildorf, in dessen Leben und Werk ein interessanter Film
einführte.
Einige Schritte weiter ging es zum Alten Pfarrhaus mit Werken der Malerfamilie Schüz, von der wir
bisher lediglich Theodor Schüz und sein Gemälde „Das Mittagsgebet bei der Ernte“ in der
Staatsgalerie gekannt hatten. Umso überraschter waren wir von den zahlreichen Arbeiten des
Künstlers und seiner Söhne. Großes Interesse fand die Vorzeichnung für die Rekonstruktion des
großen „Abendmahls“ nach Leonardo da Vinci. Für die Verwirklichung dieses ehrgeizigen und gut
gelungenen Wandbildes sorgten u.a. die Schüz-Söhne Friedrich und Martin. Klar, dass wir das
Werk in der Ev. Kirche St. Nikolaus aufsuchten und die eindrucksvolle Darstellung bestaunten!
Des Weiteren war interessant der Besuch im „Hotel Schwanen“ bei Alraunes Figuren. Das Thema
in diesem Jahr: „Seniorenresidenz Eyachfrieden“, was zu manchem Schmunzeln verführte, doch
auch nachdenklich stimmte.
Nach einer Stärkung auf der Terrasse des Cafés "Krumme Charlott" mit schöner Aussicht auf das
auf der anderen Talseite liegende Schloss und die Schlosskirche machten wir uns auf zum
„Haigerlocher Rosengarten“, der wohl erst in einigen Wochen in voller Blüte stehen wird. Rasch
wurde beschlossen, zum Schloss hinaufzufahren – die Belohnung war ein neuer Ausblick auf das
schöne Städtchen, das uns noch viel zu bieten gehabt hätte!

Frühjahrsausstellung 2017

 

Am Sonntag 12. März um 11.15 Uhr wurde im Rathaus Schöaich  bei schönstem Wetter die Frühjahrsausstellung eröffnet. Sie läuft unter dem Motto:                                                                                                                Die Leichtigkeit der Farbe

 

                      Folgende Künstler zeigen noch bis zum 2. April 2017 ihre Exponate.

 

Roswitha Enzmann
Gyjho Frank
Erika Hart
Waltraud Schwarz
Joachim Wörner

 

Bürgermeister Tobias Heizmann und
Dr. Hans-Jörg Bühler, Förderkreis Kunst 

 

begrüßten die zahlreich erschienen Gäste

 

Die Künstler wurden von Frau Laurence Schneider vorgestellt.

 


Es spielte das „Trio d´anches plus“, das
Holzbläserquartett des Musikverein Schönaich

 

Weihnachtsausfahrt  am 10.12.2016

Unsere Weihnachtsausfahrt mit Harald Graß führte uns in diesem Jahr ins Taubertal, wir starteten mit einer Stadtführung in Tauberbischofsheim: „Der Amtmann von Mainz gab sich die Ehre“; Nach der Stadtführung war noch Zeit für einen Mittags-snack und der Besuch des Weihnachtsmarktes. Weiter ging die Fahrt zum Kloster Bronnbach. Auch dort hatten wir eine ausführliche  Führung. Die letzte Station unserer Ausfahrt ging nach Wertheim. Im Museum „Schlösschen im Hofgarten“ besuchten wir die Ausstellung „Von Liebermann bis Pechstein – Stadtansichten Berlins in der Malerei der Berliner Secession“.

Für das leibliche Wohl sorgte zum Abschluss die Abendeinkehr in der „Alte Füllerei“ der Distelhäuser Brauerei.

Kunstfahrt nach Colmar

 

 

 

Der im Januar offiziell eingeweihte „Place d` Unterlinden“ in Colmar ist wahrlich eine Reise wert! Nicht mehr wiederzuerkennen ist dieser nunmehr so großzügig angelegte Platz, in dem sogar das Flüsschen Sinn, das bislang unterirdisch unter dem Platz verlief, offen gelegt wurde. Und so fließt die Sinn nunmehr zwischen dem Dominikanerkloster und dem neuen Teil, dem "Ackerhof" - entworfen von den Schweizer Architekten Herzog & de Meuron - und dem zum Veranstaltungsraum umfunktionierten Stadtbad. Der neue Platz ist eine wahrhafte Oase geworden.

 

 

 

Durch die Erweiterung der Ausstellungsfläche konnten viele Kunstwerke aus dem Depot geholt werden, z.B. der monumentale Wandteppich nach dem Gemälde "Guernica" von Pablo Picasso. Doch nach wie vor ist Hauptanziehungspunkt der "Isenheimer Altar" von Matthias Grünewald.

 

 

 

Bei hellem Sonnenschein war mit Blick auf den "Obstgarten" auf der Terrasse des neuen "Café Schongauer" Erholung angesagt. Doch bereits um halb ein Uhr startete die große Gruppe der Schönaicher Kunstfreunde zur Stadtführung. Was war interessanter, die Fachwerkensembles, der wunderbare Blumenschmuck oder doch die schönen Plätze und Fußgängerzonen?

 

 

 

Bis Klein-Venedig führte unser Weg. Es folgte eine Stippvisite beim „Pfeffel“ für einen "Flammekuache" und schon ging es weiter zur Dominikanerkirche mit dem Altarbild"Maria im Rosenhag" von Martin Schongauer, einem Hauptwerk deutscher Kunst.

 

 

Mit dem Besuch der Autobahnkirche an der Raststätte Baden-Baden - faszinierendes Kunstwerk von Prof. Emil Wachter, einmalige Komposition von Beton und farbigem Glas – fand ein interessanter Kunsttag ein besinnliches Ende.

Der Förderkreis Kunst Schönaich hat einen neuen Vorstand!

Herr Dr. Hans-Jörg Bühler freut sich auf seine Arbeit für den Förderkreis Kunst Schönaich! Er stellte sich bei der Jahresmitgliederversammlung am 21.

März 2016 zur Wahl und wurde einstimmig zum neuen Vorsitzenden  gewählt! Auf dem Foto hält er das neue Jahresprogramm in der Hand. Herr Bühler stellt sich der Herausforderung und freut sich auf die neue Aufgabe! Unterstützt wird er vom gesamten Vorstand, darunter selbstverständlich von seiner Vorgängerin, Frau Barth, die ihn gerne in sein neues Amt einführt. Darüber hinaus wird Frau Barth auch einige der Aufgaben von Dieter Woiwode übernehmen. Bedingt durch Wegzug, gab Herr Woiwode sein Vorstandsamt ab. Er hinterlässt eine schmerzliche Lücke, denn seine Tätigkeit für den Verein war sehr erfolgreich! Es bleibt zu hoffen, dass er und seine Frau weiterhin mit auf Kunstfahrt gehen und wir dann wieder seine geschätzten Berichte im Mitteilungsblatt lesen können! 

Eröffnung der Frühjahrsausstellung des Förderkreises Kunst, 20.03.2016

Eine Malerin, ein Maler, ein Bildhauer und Namen, die in der 40jährigen Geschichte der Ausstellungen des Förderkreises Kunst noch nicht vorkamen: Almut und Ludwig Quaas und Thomas Matt. Also der erste Auftritt im Schönaicher Rathaus. Die Kurzbiographie von Almut Quaas verzeichnet ein Studium von Romanistik, Anglistik und Kunstgeschichte in Berlin, Genf, Chicago und Freiburg, verheiratet, vier Kinder. Ludwig Quaas studierte Evangelische Theologie und Humanmedizin, 1993 Professur, war bis 2010 Chefarzt am Diakoniekrankenhaus in Freiburg. Kunstunterricht hatte er in der Schule und an der Akademie in Düsseldorf. Sagt, er sei Autodidakt, seine Malerei aber  kein Altershobby. Ist Ehemann von Almut. Thomas Matt erlebte seine Kindheit auf einem Bauernhof im Schwarzwald, studierte Kunst an der Pädagogischen Hochschule in Freiburg, ist freischaffender Bildhauer und Kunsterzieher. Lebt in der Nähe des Feldbergs. So vielfältig diese Leben, so vielfältig die Kunst, die man am Sonntagmorgen bei der Vernissage mit  diesen drei Künstlern aus dem Badischen  erleben konnte.

  Bürgermeister Tobias Heizmann begrüßte die wieder zahlreich erschienenen Besucher mit der Feststellung, mit der diesjährigen Frühjahrsausstellung habe das fünfte Jahrzehnt der Ausstellungen des Förderkreises Kunst im Rathaus begonnen. Seit jetzt über 40 Jahren gelänge dem Förderkreis Kunst mit seinen regelmäßig zweimal im Jahr stattfindenden wunderbaren Ausstellungen ein perfekter Auftritt. Er dankte den Schönaicher Ausstellungsmachern für die hohe Qualität und ihr großes Engagement.

  Die Vorsitzende des Förderkreises Kunst, Rose Barth, erklärte, es sei schwierig gewesen, aus den äußerst vielseitigen Arbeiten des Künstlerpaares Quaas eine Auswahl zu treffen. In die ausgestellten Arbeiten der drei Künstler führte dann mit großer Detailkenntnis wieder die Kunsthistoriker Dr. Karoline Danz ein. Den musikalischen Auftakt an diesem Frühlingsmorgen im voll besetzten Rathaus Foyer gab die Vocal GmbH der Musikschule Schönaich unter der Leitung von Susanne Komorowski mit dem Volkslied „So treiben wir den Winter aus“, „Sweet Dreams“, dem Song „Weit, weit weg“  und dem bosnischen Volkslied „Crven fesić“. Großer begeisterter Beifall!                                  D. W.  

 

 

Kunstfahrt auf den Spuren der Staufer nach Schwäbisch Gmünd am  27.02.2016

  Die älteste Stadt der Staufer war diesmal das Ziel, das Harald Graß, bewährter Fahrtenleiter des Förderkreises Kunst für den ersten Kunstausflug in diesem Jahr ausgewählt hatte. Im 12. und 13. Jahrhundert prägten die Staufer die Stadtgeschichte. An deren Grablege im Kloster Lorch hatten die Schönaicher Kunstfreunde erst einmal Halt gemacht. Vor dem „Stauferrundbild“ im Kapitelsaal erläuterte Klosterführerin Helga Weiss den Aufstieg und das jähe Ende der Staufer 1269. Gemalt wurde das  30 m  lange und 4,5 m hohe Bild zur Neunhundertjahrfeier des Klosters von Hans Kloss, der noch im alten Wachthäuschen des Klosters wohnt. 

Etwas abseits des Wegs, aber doch ein Kleinod, liegt im unteren Filstal die spätromanische Stiftskirche in Faurndau. Sie bildet das kleinere Vorbild für die  berühmtere Johanniskirche in Schwäbisch Gmünd, die die Schönaicher am Nachmittag noch kennen lernen sollten. Ursprünglich als  „Klösterchen Faurndau“  dem Kloster St. Gallen gehörend, stammt der heutige Steinbau aus der Zeit der Staufer. Anhand eines Models erläutert die zertifizierte Kirchenführerin Bärbel Grieb den Schönaicher Kunstfreunden die Baugeschichte.  Spektakulär sei die dreistufige Ostseite mit dem filigranen Giebel.  Der reiche, zunächst nicht als christlich zu erkennende Figurenschmuck habe den Kirchgängern im Mittelalter aber klare Botschaften vermittelt.

Hauptziel der Kunstfahrt nach Schwäbisch Gmünd war aber der „Prediger“ – bis 1802 Kloster des Predigerordens der Dominikaner. Heute ist dort Städtische Museum beheimatet und seit 1994 auch eine Galerie mit wechselnden Ausstellungen - jetzt mit „Erich Heckel. Orbis Pictus - Landschaftsaquarelle“. Gut 50 davon sind hier zu besichtigen.

Erich Heckel war Gründungsmitglied der 1905 in Dresden ins Leben gerufenen  expressionistischen Künstlergruppe „Brücke“. Von ausgedehnten Reisen brachte er Skizzen mit, die im Atelier zu sorgfältig ausgeführten Aquarellen wurden. Kunsthistorisch passt  er in keine Schublade, stellte  Museumsleiterin Dr. Monika Bossen fest. Er habe sich bald vom Expressionismus gelöst und einen eigenen Stil entwickelt. Von Bild zu Bild zeigt sie, wie Heckel vor allem die Stimmung einer Landschaft eingefangen habe. So sind die Landschaften auch nicht zu lokalisieren. Es sind Ideal-Landschaften.      D.W.

 

Frederica Steißlinger gab uns die Ehre! Am 17.02.2016

Eine seltene Gelegenheit hatten Mitglieder und Freunde unseres Vereins am vergangenen Mittwoch wahrgenommen. Sie folgten einer Kennerin des Werkes von Fritz Steißlinger, wie es keine zweite gibt. Frederica Steißlinger widmet Ihr Leben dem Erhalt des Lebenswerkes Ihres Schwiegervaters ebenso wie auch dessen weiteren Bekanntwerdens. Die meisten Kunstinteressierten im Stuttgarter Raum haben Kenntnis von dem malerischen Werk des Künstlers, wurde dieses doch in Abständen immer wieder gezeigt. Neu, vor allem in dieser Fülle, ist aber das Werk des Porträtisten Fritz Steißlinger in der Ausstellung im zweiten Obergeschoss der Böblinger Zehntscheuer! Ausgestellt sind einerseits die Gemälde und Zeichnungen, andererseits die plastischen Arbeiten, allen voran die Köpfe der drei Künstlersöhne, die am Eingang der Ausstellung einen prominenten Platz erhalten haben.

Etwas abseits, aber dennoch exquisit in einer Vitrine ganz solo, findet sich eine Tonplastik des Kopfes der nach sechs Jahrzehnten wichtigsten Propagandistin des Künstlers, eben von Frederica Steißlinger, ein fröhlicher, liebevoll gestalteter Kopf!

Unter den bekannteren Portraits wie demjenigen von Theodor Heuss oder Max Liebermann findet der Besucher auch das Bildnis eines Böblinger Bürgermeisters der 30er Jahre, ein wertvoller, unerwarteter Fund im Zusammenhang mit dieser bemerkenswerten Ausstellung.

Mit vielen Geschichten aus dem Leben der Großfamilie Steißlinger, stets in Verbindung mit den Exponaten, würzte unsere Führerin ihren Gang durch eine Ausstellung, wie es sie bisher noch nicht gab und wahrscheinlich in dieser Zusammenstellung nach dem Abbau am 7. März auch nicht mehr zu sehen sein wird.                                                                          R.B.

 

 

40 Jahre Kunstausstellungen im Rathaus Schönaich

Festlicher Abend im Rathaus

 

Die literarisch-musikalische Soirée zum Jubiläum „40 Jahre Kunstausstellungen im Rathaus“ eröffnete Rose Barth mit der Feststellung: 2015 – Was für ein Jahr der Jubiläen: 5 Jahre Schauwerk Sindelfingen – 10 Jahre Museum Ritter in Waldenbuch – und 40 Jahre Ausstellungen des Förderkreises Kunst hier im Rathaus! Deshalb gibt es jetzt eine Chronik von allen im Laufe von 40 Jahren gezeigten Ausstellungen (Lesen Sie dazu auch unter „Kulturelles“). Bei der Vorstellung der Chronik am Sonntagabend im vollbesetzten Rathaus-Foyer ging Rose Barth besonders auf die Grußworte ein. Neben dem des kunstinteressierten Landrats Roland Bernhard sind es vor allem die der Hausherren im Rathaus: von Altbürgermeister Axel Hepfer, der von Anfang an zur Ausstellungstätigkeit im Rathaus positiv eingestellt gewesen sei, ebenso sein Nachfolger im Amt, Franz Grupp, genauso wie unser jetziger Bürgermeister, Tobias Heizmann, der an diesem Abend anwesend war. Ein schönes Grußwort habe man auch von Professor Roland Ostertag, dem Architekten des inzwischen denkmalgeschützten Rathausgebäudes, erhalten. Auch er ein Gast an diesem Abend.

 

40 Jahre Kunst in Schönaich sind auch 40 Jahre Rose Barth. Sigrid Stopper, stellvertretende Vorstandsvorsitzende, dankte ihr für 40 Jahre unermüdlichen Einsatz für die Kunst in Schönaich. Mit der Gründung des Kunstkreises 1975 hätten Rose und Ulrich Barth zusammen mit dem Ehepaar Keppler einen wertvollen Beitrag für das kulturelle Leben in Schönaich geleistet. Der 1983 dann gegründete Förderkreis Kunst habe das Programm fortgesetzt und mit Kunstreisen, Galerie- und Museumsbesuchen und besonders mit der 1988 gegründeten Kunst- und Werkschule erweitert. Dem Dank für das Ehepaar Barth wurde mit einem speziell ausgesuchten Geschenkgutschein und einem großen Rosenstrauß für Frau Keppler unter großem Beifall Ausdruck verliehen.

 

Einen fulminanten Auftakt des künstlerischen Teils des Festabends machte der Schauspieler Mario Freivogel mit einer Szene aus Skakespeares „Wie es euch gefällt“. Er sprang ausdrucksvoll von Figur zu Figur, vom Kind und Jüngling, vom Verliebten, Soldaten und Richter bis zum Greis. So ging es in unterschiedlichen Rollen weiter: vom „Erleuchteten Kyogen“ und dem „Tor zum Paradies“ – beides japanische Weisheiten – über indisch Tiefsinniges, Bedenkenswertes vom Pater Anselm Grün und  Heiteres von Ringelnatz. Er spielte vom indischen Philosophen Osho den „Hochstabler“, vom in Riga geborenen Manfred Kyber die „Eintagsfliege“, diskutierte dabei volkswirtschaftliche Belange zwischen Ameise und Käfer, und entließ die gespannt zuhörenden Kunstfreunde mit einer aus Indien stammenden Anleitung, wie man „das Pferd zum Fliegen“ bringt. Das Ganze stand unter dem Motto „Die Einheit allen Seins“ von Khalil Gibran, einem libanesisch-amerikanischen Dichter, Philosophen und – Maler. Dazu und in die Texte integriert das „Trio Amanti della Musica“ mit Willy Freivogel, ehemals Soloflötist des Radiosinfonieorchesters Stuttgart, Rainer Schumacher, Klarinette, und Siegfried Schwab, Gitarre. Von ihm, in der Jazzszene und von Filmmusiken besser bekannt als „Sigi“ Schwab, stammte auch das gesamte musikalische Arrangement mit Kompositionen aus dem Barock bis zu flotten modernen Klängen, vor allem aber seine  „Zwischenspiel“-Kompositionen zum gesprochenen Wort. Großer Beifall am Ende.                                                                                                              D. W.

Herbstausfahrt zum Schloss Fachsenfeld nach Aalen und zum Limes

Eine der ungewöhnlichsten und bezauberndsten Schlossanlagen in Süddeutschland – heißt es von Schloss Fachsenfeld. Das dachte auch Harald Graß, Fahrtenleiter des Förderkreises Kunst und organisierte einen wie immer bestens vorbereiteten Ausflug dorthin quer durchs Kernland der Staufer. Die Geschichte des Schlosses reicht bis ins 16. Jahrhundert zurück, die des Ortes bis 1230. Heute ist Fachsenfeld ein etwas außerhalb gelegener Stadtbezirk von Aalen.

Der letzte, bis 1992 dort lebende Schlossherr war Reinhard Freiherr von Koenig-Fachsenfeld. Er brachte das Schloss 1982 in eine Stiftung ein, die es erhalten und Kunst, Technik und Kultur fördern soll. Derzeit tut sie das mit einer Ausstellung „Japanischer Holzschnitt und schwäbischer Impressionismus“.

Vier Generationen lebten seit 1828, ursprünglich nur eine Sommerresidenz, auf dem Schloss. Jede hatte ihren eigenen Geschmack, erklärt der die Schönaicher durchs Schloss führende Historiker  Wolfgang Enke. Das beginnt im Eingang mit Waffen, geht oben weiter durch das Russenzimmer, den Gartensaal, gelben Salon, grünen Salon und so fort bis zur holzvertäfelten Jugendstil-Bibliothek. Das Mobiliar dazu entwarf der vorletzte Baron im Stil des Bauhauses – gut zwei Jahrzehnte bevor dies dann  im Bauhaus in Dessau gemacht wurde.

Hauptanlass für den Ausflug der Schönaicher Kunstfreunde war aber die im Schloss gezeigte Ausstellung über den Einfluss japanischer Holzschnitte auf schwäbische Maler des Impressionismus. In Europa waren Farbholzschnitte aus Japan zum ersten Mal auf den Weltausstellungen in Paris 1862 und 1867 gezeigt worden, erklärt Wolfgang Enke. Sie hatten starken Einfluss auf Maler wie Monet, van Gogh oder Gauguin. In Fachsenfeld sind jetzt 168 der rund 3000 heute in der Staatsgalerie aufgehobenen Grafiken zu sehen, die Franz von Koenig-Fachsenfeld gesammelt hat. Sie sind mit detaillierten handschriftlichen Hinweisen zu deren Erhaltungszustand versehen. Dem steht ein gutes Dutzend schwäbischer Maler mit Landschafts- und Genrebildern gegenüber, von denen die bekanntesten Hermann Pleuer, Christian Landenberger, Otto Reiniger und Heinrich Johann von Zügel sind.        

Nach einer Kaffeepause im Schlosscafé ging es in den 78.000 m² großen Landschaftspark. Sein Reiz liegt nicht nur in den 580 verschiedenen Gehölzen, die man dort findet, sondern auch in seiner Topografie mit einem Höhenunterschied von fast 50 Metern. Schlossführer Enke erwies sich hier als ausgewiesener Botaniker, der beim Gang durch den Park die unterschiedlichen Baumarten anhand von Holztäfelchen vor Augen führte.                                                                                                D. W.

Ausstellung in Bietigheim

▼ AKTUELL 

Neu Neu Neu Neu

Herbstaufahrt mit dem Bus nach Nördlingen und Neresheim am 6. Oktober.

Anmelden nicht vergessen

"Künstlerinnen -Selbstporträts"

zwei Vorträge mit Mirja Kanzler am 4. u. 11. Okt. im Kunstraum

Ausflug nach Mannheim am, Mittwoch 17.Oktober 2018.Anmeldung erbeten bis spätestens Freitag, 7. September 2018. Siehe "Aktivitäten"

Wichtige Links

Die Kunst ist zwar nicht das Brot, aber der Wein des Lebens.               

Jean Paul